Ps. 91,11: „Denn Gott hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“ Engel spielen in der Advents- und Weihnachtszeit eine besondere Rolle. Die Weihnachtsengel verbinden Himmel und Erde miteinander, Göttliches und Menschliches kommen sich nah. Sie wirken heilend und belebend, sie öffnen die Seelen der Menschen für eine andere Welt, für die Welt der göttlichen Liebe. Auf vielfältige Weise gingen wir in der Adventsstunde diesen Gedanken nach.
Gott sei dank gehen wir aufeinander zu! Das letzte Erzählcafe des Kath. Frauenbundes im Begegnungsraum des Seniorenzentrums Martha Maria in Forth drehte sich um die spürbaren Auswirkungen der Reformation in unserem persönlichen Leben.
In der Geschichte der Kirche gab und gibt es viele Umbruchzeiten. Eine davon wird in diesem Jahr groß gefeiert: die Zeit der Reformation vor 500 Jahren. Es ist eine Zeit, die uns alle angeht. Auch wir als Frauenbund haben uns mit dieser Thematik beschäftigt, insbesondere mit dem Blick auf die Frauen jener Zeit. Erst in den letzten Jahren wurde ihr Beitrag und ihr Einsatz an der Reformation mehr entdeckt, erforscht und gewürdigt.
Viele alte Fachwerkhäuser, wunderschön renoviert zieren die Altstadt, die in zwei Gruppen mit eigener Führung erkundet wurde. Auch ein Blick ins Ries-Museum zeigte die Besonderheit der Landschaft des Ries durch den Meteoriteneinschlag. Nebenbei erfuhr man auch legendäres: Wußten Sie, warum die „Sau“ eine besondere Bedeutung in Nördlingen hat?
"Ich konnte so gut schlafen, wie schon lange nicht mehr", so eine Teilnehmerin des ersten Lachyogaabends. Wegen der so positiven Rückmeldungen bot der kath. Frauenbund eine weitere Stunde Lachyoga an.
Pater Roberto aus Uganda, derzeit Referent im Referat Weltkirche der Erzdiözese Bamberg informierte über die Geschwisterlichkeit Jesu und die Würdigung der Rolle der Frauen aus der afrikanischen kirchlichen Erfahrung. Den Auftrag Jesu, in seiner Nachfolge hinauszugehen und sein Wort zu verkünden, nahmen sowohl Männer als auch Frauen an.
In der Maiandacht betrachteten wir Maria, die Hörende. Maria öffnete nicht nur ihr Ohr, sondern auch ihr Herz für Gott und seine Botschaften.
Schon zum dritten Mal feierte unser Zweigverband diesen Tag. Mit dem "Tag der Diakonin", den der Katholische Deutsche Frauenbund seit 1998 am 29. April, dem Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, jährlich feiert, setzt sich der Verband für die Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der Kirche ein.